Benedikt: Unschuldig! Wichtige Artikel und Meldungen

Falsche Ermittlung – eine bayerische Spezialität

http://www.bild.de/news/inland/kriminalfall-peggy/ermittler-nsu-morde-geier-48299444.bild.html

Justizirrtümer: Wenn Gerichte falsch liegen

ARD, 4.10.2016

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http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/verbrechen/gericht_im_namen_des_volkes/gericht-justizirrtuemer-100.html

Rockkonzert am 9.9.2016 auf dem Corso Leopold Sendung im BR

 

Rockkonzert auf dem Corso Leopold – große Medienresonanz

8.9.2016

 http://www.hallo-muenchen.de/muenchen/mitte/mann-singt-seinen-freund-einen-verurteilten-moerder-6726972.html

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Anfrage von MdL Claudia Stamm: die Meldung

Sogenannter Parkhaus-Mord/ Mordfall Charlotte Böhringer

Claudia Stamm fragt: Muss die bayerische Justiz Ermittlungen wieder aufnehmen?

Es gibt eine DNA-Spur, die sowohl im Fall Charlotte Böhringer als auch bei Ursula Herrmann gefunden wurde. Eine Verunreinigung schließt sich offenbar aus. Deswegen muss nach allem, was ich darüber weiß, die bayerische Justiz dieser Spur systematisch nachgehen. Deswegen habe ich mehrere Fragen an die Staatsregierung gestellt“, erklärt die Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/ Die Grünen.

Claudia Stamm fragt die bayerische Staatsregierung, warum die DNA-Spur J73.03.3 im sogenannten „Parkhausmord“ nicht entsprechend verfolgt wurde. In der Wohnung des Opfers Charlotte Böhringer wurde DNA-Material gefunden, das identisch ist mit DNA, die an der Holzkiste haftete, in der die zehnjährige Ursula Herrmann erstickte. In beiden Fällen wurden Männer verurteilt, die die Tat bis heute bestreiten.

Wenn in zwei, noch dazu so spektakulären bayerischen Kriminalfällen, eine identische DNA-Spur auftaucht, dann kann nicht darauf verzichtet werden, den verantwortlichen Spurenverursacher zu ermitteln“ erklärt Rechtsanwalt Peter Witting, Verteidiger von Benedikt Toth, der wegen Mordes an seiner Tante Charlotte Böhringer im Gefängnis sitzt: „Diese DNA-Spur stammt von einer männlichen Person. Die Identität dieses Mannes, der an beiden Tatorten seine DNA hinterließ, ist bisher nicht geklärt – ebenso wenig seine Rolle bei den beiden Verbrechen. Eine Erklärung für diesen bemerkenswerten Spur-Spur-Treffer konnte in beiden Strafverfahren nicht gefunden werden. Eine nachträgliche Spur-/Spur-Kontamination ist laut Rechtsmedizin schon aufgrund des zeitlichen Ablaufs der Sicherung, Verpackung und Auswertung der beiden Spuren ausdrücklich auszuschließen“, erläutert Witting.

Wegen des Mordes an seiner Tante Charlotte Böhringer wurde 2008 Benedikt Toth verurteilt und sitzt seitdem in Haft. Er hat sich im Prozess und bis heute für unschuldig erklärt. Seine Verurteilung erfolgte anhand von 14 Indizien, die nach Ansicht von Experten einer Überprüfung nicht Stand halten. Im Fall Ursula Herrmann haben die Ermittler immer wieder versucht, DNA-Spuren zur Überführung eines Verdächtigen heranzuziehen. Ohne Erfolg. Im Fall Böhringer sollen DNA-Spuren, die durch normale soziale Kontakte zu seiner Tante ohne weiteres erklärbar sind, die Täterschaft von Benedikt Toth begründen. „Nun sollten sie das gefundene Material auch nutzen, um möglicherweise die Unschuld eines Inhaftierten zu belegen oder einen anderen Tatverdächtigen zu finden“ fordert Witting. Das Sammeln von DNA-Spuren gehört heute zu den Kernaufgaben von Ermittlungsbeamten.

Wenn die bayerische Polizei nicht von sich aus ihrem Ermittlungsauftrag nachkommt, kann Justizminister Winfried Bausback von seinem Weisungsrecht Gebrauch machen und eine entsprechende Untersuchung der Spur J73.03.3. anordnen. Für MdL Claudia Stamm ein rechtsstaatliches Gebot: „Sowohl die Vorstellung, dass möglicherweise Unschuldige im Gefängnis sitzen, als auch der wahre Täter noch frei herumläuft, ist für einen Rechtsstaat nicht hinnehmbar.“

Wieder ein Justizskandal?

„Fall Toth“ beschäftigt die Politik

Abendzeitung, 15.04.2016 17:35 Uhr

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.wieder-ein-justizskandal-fall-toth-beschaeftigt-die-politik.a87ea3db-33b8-473c-beaa-de517c64be36.html

Ignoranz meets Arroganz

Zeitschrift für die Anwaltspraxis (ZAP), Nr. 6 vom 26.3.2015

http://www.holmputzke.de/index.php/veroeffentlichungen/vermischtes

Benedikt Toth: „Ich bin kein Mörder“

Abendzeitung, 13.04.2015 13:21 Uhr

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.boehringer-mord-benedikt-toth-ich-bin-kein-moerder.c3985581-12ec-4193-b94b-2ca6568a8539.html

Mörder verklagt die Justiz

Süddeutsche Zeitung, 5.09.2014

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/fall-charlotte-boehringer-moerder-verklagt-die-justiz-1.2118598

Familie kämpft für den verurteilten Mörder

Süddeutsche Zeitung, 25.4.2014

http://www.sueddeutsche.de/bayern/fall-boehringer-familie-kaempft-fuer-den-verurteilten-moerder-1.1943301

Fall Böhringer: 250 000 Euro für neue Hinweise

Abendzeitung, 23.04.2014

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.parkhaus-mord-fall-boehringer-250-000-euro-fuer-neue-hinweise.ada7f17f-627c-423b-b600-39093bb1a6d2.html

Im Zweifel für den Verurteilten

Süddeutsche Zeitung, 25.5.2013

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/mord-an-parkhausbesitzerin-boehringer-im-zweifel-fuer-den-verurteilten-1.1680409

Spur J 73.03.3

Der Spiegel, 6.5.2013

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-94139265.html

Fall Böhringer: Richterin zweifelt Mordurteil an

Münchner Merkur, 9.6.11

http://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/boehringer-mord-richterin-zweifelt-mordurteil-1278113.html

Die Zweifel bleiben

Süddeutsche Zeitung

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/millionaerin-boehringer-prozess-um-erbe-die-zweifel-bleiben-1.1084439

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/millionaerin-boehringer-prozess-um-erbe-die-zweifel-bleiben-1.1084439


Zeuge widerspricht eigener Aussage

Süddeutsche Zeitung, 7.4.2011

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/millionaerin-boehringer-prozess-um-erbe-zeuge-widerspricht-eigener-aussage-1.1082667

Das Geheimnis von Spur J73.03.3

Süddeutsche Zeitung, 17.5.2010

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/mordfaelle-ursula-herrmann-und-charlotte-boehringer-das-geheimnis-von-spur-j-1.199639